Männer, Väter und Familie
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Informationstagung: Narzisstischer Missbrauch & häusliche Gewalt
Am 25. Oktober 2025 fand in Muhen AG eine öffentliche Informationstagung zum Thema «Narzisstischer Missbrauch und häusliche Gewalt» statt. Organisiert wurde der Anlass vom Verein Betroffene von Narzissmus und Mobbing. Ziel war es, einer breiten Öffentlichkeit die oft verborgene Dynamik narzisstischer Gewaltbeziehungen aufzuzeigen und Betroffenen wie Fachpersonen fundiertes Wissen für Alltag und Berufspraxis an die Hand zu geben.
Drei IGM-ler gewinnen vor Bundesgericht - Alternierende Obhut setzt sich durch!
In vier Entscheiden kommt das Bundesgericht im Jahr 2020 zum Schluss, dass die alternierende Obhut gewährt werden muss, wenn keine konkreten Gründe dagegen sprechen. Der Antrag auf alternierende Obhut – auch wenn es nur um eine geringfügige Erweiterung auf 50 % Betreuungsanteil geht – darf nur abgelehnt werden, wenn dies den Kindesinteressen offensichtlich zuwiderläuft.
Forschungsergebnisse zum "Wechselmodell"
Ein Videobeitrag | Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf im Vortrag.
IGMs Vernehmlassung zum GUMG Gesetz
Die Vernehmlassung des neuen Gesetzes über genetische Untersuchungen am Menschen (GUMG) wurde am 26. Mai 2015 abgeschlossen. Die IGM Schweiz hat ihre Stellungnahme abgegeben.
Weihnachtsgeschenk aus Bundesbern
In der Herbstsession 2023 hat der Nationalrat den Kindern und Vätern in der Schweiz ein Weihnachtsgeschenk gemacht. Nun liegt der Ball beim Ständerat.
Kontaktverbot ist Besuchsrecht
„Krieg ist Frieden“, „Freiheit ist Sklaverei“ und „Unwissenheit ist Stärke“. In George Orwells berühmtem Roman „1984“ fördert das „Ministerium der Liebe“ mit „Neusprech“ das „Zwiedenken“ und propagiert unter anderem, dass 2 + 2 = 5 ist … ausser natürlich in gewissen Situationen, wo es vorteilhafter ist, dass 2 + 2 trotzdem = 4 ist.
Unterschriften für Familienzeit-Initiative
Mit der Volksinitiative für eine Familienzeit wollen familienfreundliche Organisationen eine paritätische Elternzeit in der Schweiz einführen. Mütter und Väter werden dabei gleichbehandelt.
Podiumsdiskussion im Lavaterhaus Zürich rückt Eltern-Kind-Entfremdung ins Zentrum – Konsequente Reformen gefordert
Am 25. April 2025 fand im Lavaterhaus in Zürich eine bewegende Podiumsdiskussion zum 20. Internationalen Tag gegen Eltern-Kind-Entfremdung (EKE) statt, organisiert vom Verein Mannschafft.
Ein Film zur Thematik Eltern-Kind-Entfremdung, der Augen öffnet – und Herzen berührt
Warum „Weil Du mir gehörst“ Pflichtprogramm für getrenntlebende Väter ist.
Fitness neuerdings auch in Bundesbern?
Der Bundesrat verkündet in seiner Medienmitteilung vom 6. Juni 2025, dass «das Familienverfahrensrecht modernisiert werden soll» zusammen mit einem Statusbericht und der Beurteilung verschiedener Reformvorschläge. Zudem wurde in der Stadt Bern mittlerweile die seit 2023 laufende Pilotphase des Projekts ZFIT erfolgreich beendet.
Dänemark geht voran: Neues Gesetz gegen Eltern-Kind-Entfremdung seit 1. Januar 2025
Ein Vorbild für die Schweiz?
Steuerliche Benachteiligungen von Vätern
Bei der immer häufigeren, alternierenden Obhut führt das heutige Steuerrecht zu nicht mehr tolerierbaren Benachteiligungen der Väter. Das Steuerrecht verstärkt in der Praxis in drei Punkten die Ungleichbehandlung von Vätern und Müttern nach Trennungen und Scheidungen in krasser Weise: Indem erstens das Einkommen der zu Unterhaltszahlungen verpflichteten Väter nach dem Tarif für Alleinstehende versteuert wird, während die unterhaltsberechtigten Mütter in den Genuss des deutlich günstigeren Familientarifs kommen und letztere zweitens zusätzlich den Kinderabzug sowie weitere Steuervorteile geltend machen können. Ebenso stossend ist schliesslich drittens, dass Unterhaltszahlungen an Volljährige (Volljährigenunterhalt) steuerlich nicht mehr abzugsberechtigt sind. Väter müssen also, obwohl sie nicht mehr über dieses Geld verfügen, die Unterhaltsbeiträge an volljährige Kinder versteuern, und zwar nicht selten in einer hohen Progression.
Teilzeitarbeit und familiäre Aufgabenteilung
Leben, um zu arbeiten? Arbeiten, um zu leben? – Je nachdem; das muss jeder selber wissen! In einer Ehe oder Familie ist diese Frage aber keine persönliche mehr; sie wird zu einer gemeinsamen Angelegenheit. Schnell kommt in diesem Fall dann auch das wichtige Thema der Teilzeitarbeit ins Spiel.
Bundesbern: Revision der Zivilprozessordnung am 1. Januar 2025 in Kraft getreten
Vorschuss für Vaterschaftsanfechtung wird zurückerstattet.
Häusliche Gewalt
Das BfS (Bundesamt für Statistik) gibt seit 2009 jährlich die Zahlen zum Thema der häuslichen Gewalt in der Schweiz heraus. Wir haben diese etwas genauer unter die Lupe genommen. In der öffentlichen Diskussion wird das Thema von der Gewalt an Frauen beherrscht. Ein genauerer Blick auf die Fakten zeigt aber, dass es (natürlich!) nicht so einfach ist, wie es scheint.