Sei dabei an der MAD PRIDE 2026 in Bern
IGM Schweiz setzt sich in verschiedenen Bereichen gegen Eltern-Kind-Entfremdung (EKE) ein, sodass die Öffentlichkeit mehr zu den dramatischen Folgen von EKE vor allem als Folge von "hochstrittigen" Trennungen und Scheidungen sensibilisiert wird.
Die Mad Pride ist eine Veranstaltung zur Sichtbarmachung und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und Neurodivergenzen. Sie entstand im Jahr 1993 in Toronto, Kanada und wurde bereits drei Male in der Schweiz durchgeführt.
Der Spirit der letzten Mad Pride 2023 in Lausanne inspirierte dazu, in diesem Umfeld einen Zusammenhang von psychischer Gesundheit und EKE zu thematisieren.
Die von EKE betroffenen Kinder und Elternteile erfahren tiefgreifende psychische Belastungen. Dank IGM Schweiz, anderen Organisationen und Selbsthilfegruppen tauschen sich Betroffene regelmässig über die momentane Befindlichkeit aus, werden zu den juristischen Implikationen beraten und stärken sich gegenseitig in den Krisen der bei EKE meist auftretenden Kontaktabbrüchen eines Elternteils zu den Kindern.
Der Entzug der Möglichkeit jeglicher sozialer Interaktion mit den leiblichen Kindern führt normalerweise beim betroffenen Elternteil zu Burnout, Arbeitsunfähigkeit, Depressionen und oft auch zu stationären Klinik-Aufenthalten. Die betroffenen Kinder entwickeln als Reaktion auf den Kontaktabbruch zu dem für ihre soziale Entwicklung zentralen Elternteil Verhaltensstörungen, Bindungsintoleranz und Depressionen. Manche müssen in der Folge auch stationär in psychiatrischen Kliniken behandelt werden. Der Grundsatz «Kinder brauchen beide Elternteile», welcher in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte verankert ist, wird dabei nicht umgesetzt, obschon die Schweiz dazu verpflichtet ist, den Kontakt zu beiden Elternteilen zu fördern.
Damit sich der Umgang mit den «hochstrittigen Fällen» in der Schweiz ändert, braucht es eine öffentliche Sensibilisierung auf die Folgen der Kontaktabbrüche. Eine gut organisierte Kundgebung hat einen Ressourcenbedarf, der nur mit einem entsprechenden Netzwerk von Trägerorganisationen und Sponsoren abgedeckt werden kann.
Der Verein Mad Pride hat im vergangenen Oktober ein OK-Team ins Leben gerufen für die Mad Pride 2026, welche am 10. Oktober in Bern mit einem Marsch nachmittags durch die Altstadt und anschliessend auf dem Bundesplatz in vier Zonen auf psychische Stigmatisierungen aufmerksam macht. Die IGM hat sich entschieden, als Trägerorganisation die Mad Pride zu unterstützen und die Öffentlichkeit in der Infozone auf unsere Anliegen zu sensiblisieren.
An der Mad Pride 2026 werden einige tausend Personen erwartet.
Weitere Infos findest Du auf https://madpride.ch/de/ auf der unser Logo bereits aufgeschaltet ist.
Die IGM ruft Dich auf, mit Deiner Präsenz am Marsch sowie auf dem Bundesplatz diese Mission zu unterstützen!
