Beratung für Männer bei Scheidung oder Trennung, professionelle Konvention, Info-Beratungsdienst

 suchen 
 sitemap 
 impressum
 Seite drucken

25.11.2007

Pressemitteilung

Nachehelicher Unterhalt, Verwandtenunterstützung, Sozialhilfe
Bericht der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen,
Elisabeth Freivogel, März 2007

Existenzfrage für Männer

Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen produziert ein Windei.

Die Vizepräsidentin der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen hat im März dieses Jahres mit Ihrem Bericht zu nachehelichem Unterhalt, Verwandtenunterstützung und Sozialhilfe aufgezeigt, welche Geisteshaltung diese mit Steuermitteln finanzierte Organisation zeigt.

Manko-Situationen nach Scheidung

Tatsache ist, dass Scheidungen mehrheitlich von Frauen eingeleitet werden (ca. 80%). Ebenfalls Tatsache ist, dass in der Mehrheit der Fälle das Einkommen des Mannes nicht ausreicht, um zwei Haushalte zu finanzieren. Mit diesem Manko müsse eine Frau nicht leben, meint die EKF. Mit einem Rundumschlag erklärt Frau Elisabeth Freivogel rundheraus, man müsse  den Mann halt unter dem Existenzminimum darben lassen. Pikanterweise hat eine Frau seinerzeit vor Bundesgericht erstritten, dass der Alimentenzahlerin nicht  in das Existenzminimum eingegriffen werden darf.

Männer und Väter entsorgt und mundtot

Damit wären Männer und Väter nicht nur moralisch entsorgt, sondern gleichzeitig finanziell mundtot gemacht. Dagegen wehren wir uns in aller Form.

Männerverachtend und väterfeindlich

Unterstellt wird allen Vätern, sie hätten es in der Hand, ihr Einkommen jederzeit zu manipulieren, um weniger Alimente zahlen zu müssen. Frauen werden angewiesen, darauf zu dringen, das Manko im Scheidungsurteil ausweisen zu lassen mit dem Ziel, anschliessend höhere Sozialhilfe-Beiträge zu kassieren. Sie werden ebenfalls angewiesen, Sozialhilfe nicht zurückzuzahlen, sofern sie später dazu in der Lage wären. Vätern wird zusätzlich auferlegt, auch noch für den zukünftigen Vorsorgeaufbau der geschiedenen Mütter aufzukommen. Das ist männerverachtend, väterfeindlich und letztendlich auch gegen die Kinder gerichtet. Gleichstellungsgedanken können wir hier keine erkennen.

Freipass für Frauen

Frau Freivogel stellt scheidungswilligen Frauen einen Freipass aus, vom abgeliebten Ex-Partner lebenslänglich einfach so viel Geld herauszupressen wie benötigt. Unbesehen davon, ob ihm zum Leben noch etwas übrig bleibt. Völlig absurd ist die Vorstellung, einer Geschiedenen aus bescheidenen Verhältnissen, stünden Sozialhilfe-Bezüge zu, die höher sind als das vormalige Familieneinkommen. Mit nachehelicher Solidarität hat das nichts zu tun. Mit der viel gepriesenen Chancengleichheit ebenfalls nicht.

Frauen verabschieden sich

Ehegatten schulden sich gegenseitig Beistand (ZGB Art. 159/3).  Bei der Scheidung wird aus dem gegenseitigen Beistand nur noch ein einseitiger. Zum Scheidungstermin entledigen sich Frauen der Beistandspflicht gegenüber Männern und Vätern. Der Bericht der EKF leistet dazu einen wesentlichen Beitrag und macht sich damit mitverantwortlich für die Demolierung der wichtigen Institution  ‚Familie‘.
Ob und wie auch die Mutter einen Beitrag leisten sollte oder müsse ist nirgendwo erwähnt.

Eigentor

In den immer häufiger vorkommenden Patchwork-Familien sollen einfach Anteile am Existenzminimum des Vaters an die Kinder aus erster Ehe verteilt werden. Seine weiteren Kinder und diejenigen seiner ehemaligen Frau haben halt Pech gehabt. Letztgeborene werden so diskriminiert. Es wird also nur geschaut, wo Geld geholt werden kann. Aber ohne Verpflichtung  der Mutter.

Väter chancenlos

Im Gegenteil, mit diesem Massnahmenpaket hätten Männer und Väter nach einer Scheidung gar keine Chancen mehr auf eine eigenständige Zukunft. Und, woher soll denn ein Vater, der unter dem Existenzminimum vegetiert, die Motivation zur Arbeit nehmen und mit den gemeinsamen Kindern einen menschenwürdigen Umgang pflegen? Geschweige denn einmal eine andere Partnerin finden?
Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen hat 30 Jahre lang gewirkt. Die vorliegende  Studie hat jedoch mehr mit Geschlechterkampf zu tun als mit Gleichberechtigung. Sie ist deshalb abzulehnen. Sie bringt eine Schlechterstellung der Männer und der Patchwork-Kinder, und nicht eine Besserstellung der Frauen.

Die IGM, Interessengemeinschaft für geschiedene und getrennt lebende Männer, sieht in diesen Ideen der EKF eine negative Einstellung zur Familie.

IGM (Schweiz)
25.11.2007 — George Zimmermann
redaktion@igm.ch
T +41 62 897 5430

 

Schrift zu klein?

Mit der Tastenkombination [Ctrl][+] können Sie die Bildschrimdarstellung schrittweise vergrössern - und mit [Ctrl][-] wieder verkleinern.

T 062 844 11 11

gratis Rechtsauskunft
klick aufs Bild > mehr Info

Exklusiv für unsere Mitglieder:

+ Checkliste Trennung/Scheidung
+ Scheidungs-Vereinbarung
+ persönliche Beratung
+ Unterstützung im Schriftverkehr

Ja, ich will Mitglied werden!