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Movimento ‚papageno‘
In diesen Wochen wird sich der Grosse Rat des Kantons Tessin (Gran Consiglio) mit der Alimentenbevorschussung und dem Alimenten-Inkasso etc. beschäftigen. Dazu hat Papageno - die Organisation, die sich mit dem Recht und der Würde der Väter beschäftigt und die Gleichstellung der Väter mit den Müttern verficht, etwas zu sagen.
Der Staat fördert unter vielen Aspekten die Familien. Speziell finanziell. Gleichzeitig fördert und finanziert er ebenso deren Zerstörung. Das Gesetz hat dem Konzept des „Familienoberhaupts" abgeschworen. Im Falle von Trennung entbindet die Mutter den Vater von seiner Verantwortung für die Familie (pater familiae). Genauer: Dem Vater wird sein Wohnrecht verweigert und er muss die Restfamilie finanzieren; mindestens im Umfang des bisher gelebten Standards.
Eines der vom Gesetz vorgesehenen Mittel ist die Bevorschussung der Alimente. Mit einem ganzen Hilfspaket werden Frauen ermuntert Alimente einzufordern. Daher weiss jede Frau, dass sie finanziell nichts einbüssen wird, wenn sie den Mann aus dem Haus schmeisst. Wer das bezahlt? Zunächst nur der Rausgeschmissene, dann der Staat. Und wenig ist das nicht!
Die Verbände der alleinerziehenden Mütter machen damit tüchtig Kasse. Es ist jedoch höchste Zeit, dass die Verantwortung für die Elternschaft - wie eigentlich vom Gesetz vorgesehen - auch bei getrennten und geschiedenen Elternteilen je hälftig verteilt wird. Auch der Vater muss an Obhut und Kinderbetreuung seinen zeitlichen Beitrag leisten können. Er darf doch nicht nur auf seine Zahlfunktion reduziert werden, mit dem Staat im Hintergrund, der für das allfällige Manko aufkommen muss.
Die Alt-Feministinnen im Kanton wollen nicht nur lebenslänglich Frauenrente, nein, sie fordern eine Verschärfung der Inkasso-Bestimmungen gegen ihre Ex-Männer; eine Art Blutrache, weil er das gemeinsame Leben aufgibt. Auch wenn sie ihn rausgeschmissen hat. Als ob die Trennung und die übliche Entfremdung von den Kindern nicht schon genug wären.
Wir fordern unsere Großräte auf, dieses Thema in diesen Wochen mit großer Aufmerksamkeit zu debattieren. Väter sind auch gleichberechtigt. Das Gleichgewicht zwischen Vätern und Müttern muss wieder hergestellt werden.
Papageno schlägt vor, die Alimentenbevorschussung vollständig aufzugeben oder zumindest stark zu reduzieren mit dem Ziel, dass BEIDE Elternteile die erzieherische, zeitliche und finanzielle Verantwortung für die Kinder auf den eigenen Schultern zu gleichen Teilen tragen.
Es wird höchste Zeit, dass der Staat seinen Bürgern und vor allem Bürgerinnen ihre eigene Verantwortung überbürdet. Nur so nimmt der Kern unserer Gesellschaft d.h. die Familie ihre echte Funktion wahr.
Comitato Movimento Papageno
Übersetzung der Pressemitteilung vom 19.09.09 miopapageno.ch: George Zimmermann
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